Vier neue Bohrungen in Emlichheim

Die Dampffluttechnik macht es möglich: Seit 75 Jahren produzieren wir in Emlichheim Erdöl auf konstant hohem Niveau.
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Kühe Pferdekopfpumpe Emlichheim
Kühe Pferdekopfpumpe Emlichheim
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Wintershall Dea/Christian Burkert

Die neuen Bohrungen erschließen die Erdöllagerstätte im Bentheimer Sandstein, in einer Tiefe von 800 bis 900 Metern. Zwei der vier Bohrungen dienen der Förderung von Erdöl, über die anderen beiden Bohrungen wird heißer Dampf in die Lagerstätte injiziert. Zusätzlich werden zwei vorhandene Produktionsbohrungen in andere Bereiche der Lagerstätte abgelenkt.

Emlicheim Neue Bohrung Quickfact
Emlicheim Neue Bohrung Quickfact
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Wintershall Dea
Bottich dude Öl durch Dampflufttechnik
Bottich dude Öl durch Dampflufttechnik
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Wintershall Dea/Christian Burkert
Erdölförderung seit 75 Jahren

Wintershall Dea fördert in Emlichheim seit 75 Jahren Erdöl auf konstant hohem Niveau. Dies ist weltweit einzigartig und vor allem der immer weiterentwickelten Dampffluttechnik zu verdanken. 300 Grad heißer Wasserdampf macht das Erdöl in der Emlichheimer Lagerstätte dünnflüssiger und leichter förderbar, sodass eines der ältesten deutschen Erdölfelder auch zukünftig noch Maßstäbe setzen wird.

Erster horizontaler Dampfinjektor

Im Rahmen dieser Bohrkampagne wird erstmals im Feld Emlichheim ein Dampfinjektor horizontal abgeteuft, mit dem im Vergleich zu den bisher eingesetzten vertikalen Dampfinjektoren ein größerer Bereich der Lagerstätte von nur einer Bohrung bedampft werden kann. Durch dieses Vorgehen werden weniger Bohrungen benötigt, was Platz und Ressourcen spart.

Erdöl sicher erschließen und fördern
Jede Erdölförderung beginnt mit einer Bohrung. Es ist höchste Präzisionsarbeit, einen Bohrmeißel tief unter der Erde zielgerichtet zu steuern – und das rund um die Uhr. Zirka zwei Wochen dauert jede Bohrung in Emlichheim. Der Ablauf ist in fünf Schritte unterteilt.  
Arbeiten an den Bohrungen
Arbeiten an den Bohrungen
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Wintershall Dea/Christian Burkert
Ablauf der Bohrkampagne

Für die anstehenden Bohrungen liegt, bis auf eine Genehmigung seitens des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), alles vor, sodass noch im Oktober 2019 die Bohranlage aufgebaut wird. Insgesamt vier neue Bohrungen sind an drei Standorten geplant. Zwei weitere Bohrungen sind die Ablenkungen bereits vorhandener Bohrungen. Jede Bohrung wird durchschnittlich zwei Wochen dauern, wobei die Arbeiten durchgängig – auch an Wochenenden – erfolgen.

Abschluss der Bohrungen Anfang 2020

Zwei Wochen dauert jede Bohrung im Durchschnitt. Sie erfolgen durchgängig – also auch an Wochenenden – um die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. Wintershall Dea teuft die Bohrungen nacheinander ab. Dabei ist immer nur eine Bohranlage im Einsatz. Ist die Bohrung abgeschlossen, wird das Bohrloch mit einem so genannten Eruptionskreuz als dauerhafte Abschlussarmatur versehen. Im nächsten Schritt wird der Bohrturm versetzt. Der Umzug von einer Bohrung zur nächsten dauert etwa eine Woche. Geplant ist, dass die Bohrarbeiten für die neuen Bohrungen im Februar 2020 abgeschlossen sind.

Bohrturm wird für jede Bohrung versetzt
Bohrturm wird für jede Bohrung versetzt
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Wintershall Dea/Christian Burkert
Pressekontakt
Wintershall Dea Mark Krümpel
Wintershall Dea Mark Krümpel
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Wintershall Dea/Ingmar Nolting
Mark
Krümpel
Pressesprecher Aitingen, Landau, Emlichheim
+49 561-301-1034
+49 152 29 86 27 44
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