Austritt von Testöl

Emlichheim
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Testöl Pipeline
Testöl Pipeline
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Wintershall Dea

An der Verladestation der neuen Erdölexportleitung auf dem Förderplatz der Erdölbohrung Emlichheim 140 (Grafschaft Bentheim) sind am Dienstag (06.07.) rund 1,5 Kubikmeter (1.500 Liter) Synthetik Öl ausgetreten. Der an den Förderplatz angrenzende Bereich ist nicht betroffen.

Die Verpumpstation auf der Em 140 wurde im Rahmen von Vorbereitungstests vor Inbetriebnahme der neuen Pipeline nach Osterwald mit einem Synthetik Öl bzw. Testöl befüllt. Dieses Getriebeöl besteht aus einem Gemisch aus leichtem, synthetischem Öl mit geringer Viskosität und Wasser. Grund für den Austritt war eine undichte Flanschverbindung an einer der Pumpen. Wintershall Dea hat die Pumpe außer Betrieb genommen und den Schadensbereich unter Aufsicht eines externen Sachverständigens abgetragen. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie sowie die Samtgemeinde Emlichheim wurden informiert.

Die Verladepumpen wurden in den letzten Tagen unter Aufsicht des TÜV mit Synthetik Öl getestet. Da die betroffene Rohrstrecke durch eine Rückschlagklappe hinter den Exportpumpen und geschlossenem Schieber zur Pipeline eingeschlossen ist und die Leckage zudem schnell entdeckt wurde, konnte der Schaden auf ein Minimum begrenzt werden.

Pressekontakt
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