Wintershall Dea bereitet neue Bohrungen in Emlichheim vor

Emlichheim
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Wintershall Dea Produktionsstandort Emlichheim
Wintershall Dea Produktionsstandort Emlichheim
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Wintershall Dea/Christian Burkert

In der Woche ab dem 24. Juni startet Wintershall Dea mit den ersten Vorbereitungen für vier neue Bohrungen in Emlichheim. Bei den anstehenden Arbeiten werden auf den Plätzen, wo gebohrt werden soll, Standrohre im Untergrund installiert. Außerdem beginnt Wintershall Dea mit dem Bau von drei neuen Bohrplätzen. Die eigentlichen Bohrungen beginnen dann voraussichtlich ab September.

Insgesamt werden vier Standrohre gerammt, wobei für jedes voraussichtlich drei Tage benötigt werden. Das erste Standrohr wird auf dem Bohrplatz für die beiden Bohrungen EM 192 und EM 522 installiert. Danach folgen die Standrohre für die Bohrungen EM 190 und EM 526. Der damit verbundene, zeitweise auftretende Lärm bewegt sich unterhalb der zulässigen Grenzwerte. „Mögliche Lärmbeeinträchtigungen werden minimiert, da die Arbeiten ausschließlich tagsüber und unter der Woche stattfinden“, so René Wagner, zuständiger Projektmanager. Die Arbeiten werden nach rund 15 Tagen abgeschlossen sein. Die Standrohre dienen dem Schutz des Grundwassers und werden daher bis in eine Tiefe von 90 Metern in den Boden gerammt.

Außerdem wird Wintershall Dea drei neue Bohrplätze bauen. Mit dem Bau des Doppel-Bohrplatzes für die Bohrungen EM 192 und EM 522 beginnt Wintershall ebenfalls in der Woche ab dem 24. Juni. Die Bauarbeiten werden nach etwa 50 Tagen abgeschlossen sein. Danach folgt der Bau zwei weiterer Bohrplätze für die Bohrungen EM 190 und die EM 526. Die Arbeiten werden ebenfalls jeweils rund 50 Tage dauern.

Die neuen Bohrungen in Emlichheim sollen die Erdöllagerstätte im Bentheimer Sandstein in einer Tiefe von 800 bis 900 Metern erschließen. Zwei der vier Bohrungen dienen der Förderung von Erdöl, über die anderen beiden Bohrungen wird heißer Dampf in die Lagerstätte injiziert. Wintershall Dea fördert seit 75 Jahren Erdöl in Emlichheim. Ziel der neuen Bohrungen ist es, die Produktion am Standort stabil zu halten.

Wintershall Dea teuft die Bohrungen nacheinander ab, sodass immer nur eine Bohranlage im Einsatz ist. Insgesamt sollen die Bohrarbeiten im Januar 2020 abgeschlossen sein. Zusätzlich werden zwei vorhandene Produktionsbohrungen in andere Bereiche der Lagerstätte abgelenkt (EM 71/2 und EM 106/2).

Weitere Informationen zu den neuen Bohrungen finden Sie in unserem Fact Sheet zur Bohrkampagne.

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