Wintershall Dea investiert in neues Ausbildungszentrum in Barnstorf

Barnstorf/Hamburg
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Arbeit am neuen Ausbildungszentrum in Barnstorf
Arbeit am neuen Ausbildungszentrum in Barnstorf
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Wintershall Dea/Marco Luterbach
  • Zusammenlegung von bisher zwei Ausbildungswerkstätten
  • Modernste Technik für fachübergreifende Ausbildung
  • Fertigstellung der neuen Werkstatt für Herbst 2022 geplant

Wintershall Dea Deutschland hat im September mit den Arbeiten für ein neues Ausbildungszentrum im niedersächsischen Barnstorf begonnen. Künftig werden die Auszubildenden von Wintershall Dea Deutschland und der örtlichen Kooperationsbetriebe fachübergreifend in einer großen und modernen Ausbildungswerkstatt lernen. Dazu werden die bisher zwei Lehrwerkstätten in einem neuen Gebäude zusammengeführt. Die Maßnahmen sind Teil der Umstrukturierungen, die Wintershall Dea Deutschland am Standort Barnstorf durchführt.

„Mit dem Neubau des Ausbildungszentrums stellen wir die Weichen für die Zukunft des Ausbildungs- und Technologiestandortes Barnstorf. Und wir machen die Ausbildung bei Wintershall Dea noch attraktiver“, sagte Robert Frimpong, Leiter der Business Unit Deutschland. „Das neue Ausbildungszentrum ist die Grundlage für eine standortübergreifende Ausbildung bei Wintershall Dea Deutschland in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Und auch für die Region ist diese Investition ein starkes Signal. Denn damit können wir auch in Zukunft auf höchstem Niveau gemeinsam mit örtlichen Betrieben in einem Ausbildungsverbund Fachkräfte für die lokale Wirtschaft ausbilden“, so Frimpong weiter.

Für die Zusammenlegung der bisherigen Ausbildungswerkstätten wird die ehemalige Feuerwehr-Materialhalle auf dem Betriebsgelände in Barnstorf abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Ausrüstung der Betriebsfeuerwehr ist künftig in einem anderen Gebäude untergebracht. Das bisherige Gas- und Brandschutzzentrum wird zu einem Schulungsgebäude umgebaut, um den Anforderungen eines modernen Ausbildungsbetriebes gerecht zu werden.

Barnstorf im Landkreis Diepholz ist bereits seit 1987 zentraler Ausbildungsstandort von Wintershall Dea. Jedes Jahr beginnen junge Nachwuchstalente hier ihre Ausbildung in den Bereichen Industriemechanik für Instandhaltung, Elektronik für Betriebstechnik und Mechatronik. Aktuell absolvieren 25 Auszubildende ihre Lehre in Barnstorf. Die bestehenden Ausbildungswerkstätten sind bereits jetzt mit moderner Technik wie einem 3D-Drucker, CNC-Werkzeugmaschinen sowie einer speicherprogrammierbaren Fertigungsstraße mit integriertem Roboter ausgestattet.

Ein Team von erfahrenen Ausbildungsmeistern betreut im Ausbildungszentrum die Jahrgänge. Während der Ausbildung lernen die Azubis den Praxisbetrieb in Barnstorf kennen. Dazu kommen ebenfalls Einsätze bei den Kooperationspartnern aus der Region, BASF Polyurethanes in Lemförde, Schöma in Diepholz und Lubing in Barnstorf. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr folgen Stationen an den weiteren deutschen Standorten von Wintershall Dea, dazu gehören die Bohr- und Förderinsel Mittelplate im Wattenmeer, der Erdgasförderbetrieb Langwedel im Raum Verden und der Erdölförderbetrieb Emlichheim in der Grafschaft Bentheim.

Fertigstellung der neuen Werkstatt im Sommer 2022

Nach dem Beginn der Entkernungs- und Abrissarbeiten an der ehemaligen Feuerwehr-Materialhalle folgen im Herbst die Bauarbeiten für die neue Ausbildungswerkstatt. Alle Maßnahmen sollen im Herbst 2022 abgeschlossen sein. Wintershall Dea Deutschland investiert eine siebenstellige Summe in die Neugestaltung des Ausbildungszentrums in Barnstorf.

Über Wintershall Dea
Wintershall Dea ist Europas führendes unabhängiges Erdgas- und Erdölunternehmen mit mehr als 120 Jahren Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten E&P-Wertschöpfungskette. Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln und Sitz in Kassel und Hamburg sucht und fördert in 13 Ländern weltweit Gas und Öl auf effiziente und verantwortungsvolle Weise. Mit Aktivitäten in Europa, Russland, Lateinamerika und der MENA-Region (Middle East & North Africa) verfügt Wintershall Dea über ein weltweites Upstream-Portfolio und ist mit Beteiligungen im Erdgastransport zudem im Midstream-Geschäft aktiv. Mehr in unserem Geschäftsbericht.

Als europäisches Gas- und Ölunternehmen unterstützen wir das Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dafür haben wir uns anspruchsvolle Ziele gesetzt: Bis 2030 wollen wir die Treibhausgasemissionen der Kategorien Scope 1 und 2 in allen unseren eigenoperierten und nicht eigenoperierten Explorations- und Produktionsaktivitäten in Höhe unseres Anteils auf netto null reduzieren. Zudem will Wintershall Dea die eigene Methanintensität bis 2025 auf unter 0,1 Prozent senken und weiterhin das routinemäßige Abfackeln von Begleitgas komplett vermeiden. Die Klimaziele sollen durch Portfoliooptimierung, Emissionsreduzierung durch mehr Energieeffizienz, Investitionen in naturbasierte Ausgleichslösungen sowie in Zukunftstechnologien wie Wasserstoff und CCS erreicht werden. Mehr hierzu finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Wintershall Dea ist 2019 aus der Fusion der Wintershall Holding GmbH und der DEA Deutsche Erdoel AG hervorgegangen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 2.500 Mitarbeitende aus über 60 Nationen.

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