Wintershall Dea treibt Sanierung weiter voran

Nordhorn
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Wintershall Dea Produktionsstandort Emlichheim
Wintershall Dea Produktionsstandort Emlichheim
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Wintershall Dea/Christian Burkert

Wintershall Dea treibt die im November 2019 begonnene Sanierung des Schadens im Umfeld der Em 132 in Emlichheim (Grafschaft Bentheim) weiter voran. Bis zum Sommer werden insgesamt drei Sanierungsbrunnen in Betrieb sein. Über die Brunnen wird das im tiefen Untergrund ausgetretene Lagerstättenwasser wieder herausgepumpt.

In einem Besprechungstermin in Nordhorn, an dem unter anderem das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), die Samtgemeinde Emlichheim, der Landkreis Grafschaft Bentheim, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie Vertreter niederländischer Behörden teilgenommen haben, wurde am Mittwoch der aktuelle Stand beraten.

Wintershall Dea hatte die Sanierungsarbeiten am 13. November 2019 mit einem Immissionspumpversuch am Sanierungsbrunnen der so genannten Rammkernbohrung 1 (RKB 1) begonnen.  Dabei wird das ausgetretene Lagerstättenwasser in unterschiedlichen Tiefen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten herausgepumpt. Ziel des Immissionspumpversuchs ist, verschiedene Informationen, wie etwa die Durchlässigkeit des Gesteins und die Verteilung des Lagerstättenwassers im Untergrund, zu erhalten.

Dieser Immissionspumpversuch wird bis Mitte April fortgeführt. Nach Abschluss dieses Immissionspumpversuchs setzt Wintershall Dea die Sanierung mit dem Herauspumpen des Lagerstättenwassers fort. Zwei weitere Sanierungsbrunnen sind bereits in Planung. Das zurückgeförderte Lagerstättenwasser wird über eine Einpressbohrung zurück in die eigentliche Lagerstätte in einer Tiefe von etwa 850 Metern Tiefe gepumpt.

Parallel zur Sanierung wird das Grundwasser- und Oberflächenwasser- Monitoring in Abstimmung mit dem LBEG fortgeführt und weiterentwickelt. Es werden Messorte und Grundwassermessstellen genutzt und im monatlichen Rhythmus Proben entnommen.

Untersuchungen der monatlichen Proben aus Oberflächengewässern und oberflächennahem Grundwasser im Bereich der beiden schadhaften Bohrungen haben ergeben, dass es weder eine Gefährdung für Menschen, Tiere und Pflanzen noch Anzeichen für einen Zufluss von Lagerstättenwasser gibt. Nutzbares Grundwasser zur Trinkwassergewinnung wird in diesem Gebiet nicht gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im Fact Sheet.

Mehr Informationen zum Lagerstättenwasser-Austritt in Emlichheim finden Sie hier.

Über Wintershall Dea

Mit dem Zusammenschluss von Wintershall Holding GmbH und DEA Deutsche Erdoel AG bilden zwei erfolgreiche Firmen mit langer Tradition das führende unabhängige Erdgas- und Erdölunternehmen Europas: Wintershall Dea. Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln und Sitz in Kassel und Hamburg sucht und fördert weltweit in 13 Ländern Gas und Öl auf effiziente und verantwortliche Art und Weise. Mit Aktivitäten in Europa, Russland, Lateinamerika und der MENA-Region (Middle East & North Africa) verfügt Wintershall Dea über ein weltweites Upstream-Portfolio und ist mit Beteiligungen im Erdgastransport zudem im Midstream- Geschäft aktiv.

Wintershall Dea steht für mehr als 120 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten E&P-Wertschöpfungskette. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter aus über 60 Nationen. Die durchschnittliche Tagesproduktion im Jahr 2018 von rund 590.000 Barrel Öläquivalent will das Unternehmen bis 2023 auf rund 750.000 Barrel steigern.

Wintershall Dea Mark Krümpel
Wintershall Dea Mark Krümpel
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Wintershall Dea/Ingmar Nolting
Mark
Krümpel
Pressesprecher Aitingen, Landau, Emlichheim

Friedrich-Ebert-Straße 160
34119 Kassel
Deutschland

+49 561-301-1034
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